Gascuna

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Gascuna du fehlst uns!

Nur elf Monate durften wir unseren wunderbaren Glückspilz haben.

Wir waren so voller Erwartung und dann kamst Du, Gascuna.
Und hast uns und alle Mitbewohner unserer Straße verzaubert mit deinem freundlichen Wesen.
Dabei hattest Du am Anfang solche schreckliche Angst. Angst vor allem.
Wenn der Wind durch die Bäume blies musste ich dir zeigen, es ist alles gar nicht so schlimm.
Bei Gewitter hast du ganz leise geweint und versucht dich zu verkriechen.

Wenn man etwas schneller auf dich zukam, hast du dich zu einer Schnecke zusammengerollt und den Kopf unter den Füßchen versteckt. Wenn ich dich mal für eine kurze Zeit alleine lassen musste, hattest du solche Angst, dass du anfingst zu stinken. Am Anfang roch das Haus des Öfteren wie ein Affenkäfig.

Auf einmal war es vorbei. Ich glaube, von diesem Moment an war die Angst ein wenig gemildert, jedoch noch lange nicht besiegt.

Da wir mit dir einen sehr aktiven Jagdhund erwarteten, hatten wir schnell noch den Garten mit einem hohen Zaun versehen. Einmal bist du trotzdem ausgebüxt und wir hatten Bange, dich wieder zu finden.

Das war das einzige Mal. Von nun an ging es aufwärts. Mit 4.000 qm Garten warst du erst überfordert, doch nicht lange. Wenn du die Grenzen abgerannt bist, flogen die Vögel unter den Büschen hervor. Ab und zu rannte auch mal ein Hase auf und davon. Ich glaube, du hattest viel Spaß dabei. Und erst die Eichhörnchen.

Auto fahren war nicht dein Ding. Zwischen meinen Einkäufen hast du dann den Garten bewacht. Wenn ich nach Hause kam, war Deine erste Aufgabe mir zu zeigen, ich bin hier um zu arbeiten. Es wurden sofort die Grenzen abgelaufen und das natürlich mit einem ordentlichen Jagdgebell. Zum erfrischen war dann ein großer Teich vorhanden und ab und an gab es zur Belohnung einen richtig großen Rinderknochen, der wurde dann auch ordentlich verteidigt.

Eigentlich warst Du im Paradies angekommen.

Wäre da nicht dieser blöde Leishmanoise Erreger in dir - und die Nierenwerte waren auch nicht die besten. Es kam die Zeit und wir dachten, du wärst jetzt ganz stabil.

Du hattest auch zugenommen. Wir alle waren rundum glücklich. Es gab Hunde-Freunde und -Freundinnen und ganz viele Spaziergänge. Wir konnten sogar fast alle Wege ohne Leine laufen. Außer wir waren im Wald. Bei Herrchen sogar im Wald.

Bis zu unserem verhängnisvollen Tag. Wir hatten unseren Lieblings Spaziergang durch den Wald, als plötzlich ein freier Hund uns entgegenkam und sich sofort in dich, meinen kleinen Gascuna, verbiss. Wir beide hatten einen Schock und ich vermute, dieser Schock hat dich dein Leben gekostet. Du wurdest an vielen Stellen geklammert. Eigentlich sah alles schon wieder ganz gut aus. Plötzlich aber hast du deine Nahrung verweigert. Zu erst dachten wir an eine Magenverstimmung. Du nahmst rapide schnell ab und die Blutuntersuchung ergab ganz schlechte Nierenwerte. Auch die Leihmaniosewerte waren entsetzlich und du hattest Schmerzen.

Nun war uns klar

Wir müssen uns von dir trennen.

Es tut so weh, du warst etwas ganz Besonderes. Wir sind sehr dankbar, dass wir dich haben durften.

Leider haben wir ganz wenig Fotos, denn auch davor hattest du entsetzliche Angst.

Wir sind dankbar, dass wir dir wenigstens elf schöne Monate schenken konnten.

Dein Frauchen und dein Herrchen

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Bitte schauen Sie  sich unsere "Grauen Schnauzen" an. Sie hätte es so verdient, ihre letzte Jahre in einem Zuhause mit Liebe und Respekt zu leben!

 
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Bitte schauen Sie sich unsere "Notfelle" an - sie brauchen so dringend Unterstützung und ein Zuhause!

 
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Bitte schauen Sie sich unsere unsichtbaren die "vergessenen Fellnasen" an Sie warten schon so lange auf Ihre Chance!